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01.07.2010Ausschussvorsitzender Dobrindt zum Streit um den Sportplatz Vonderort![]() In der anhaltenden Diskussion um die Standortwahl eines möglichen neuen Kunstrasenplatzes meldet sich jetzt auch Betriebsausschussvorsitzender Klaus Dobrindt zu Wort. Nach ausgiebiger Durchsicht der Sitzungsprotokolle der letzten Jahre sei demnach im Juli 2003 dem damaligen Werksausschuss das Anliegen des SV Vonderort erstmals zur Kenntnis gegeben worden. 2006 sei dann das Thema Planung und Bau eines Kunstrasenplatzes wegen der schlechten Haushaltslage „auf spätere Jahre“ verschoben worden. Ein Planungsauftrag oder gar ein Baubeschluss hat zu diesem Zeitpunkt nicht bestanden. Eine neue Situation entstand, als dann 2007 zwei weitere Vereine Ihren Bedarf nach einem Kunstrasenplatz anmeldeten (Viktoria und Fortuna Bottrop). Daraufhin sei seitens der Politik der Wunsch aufgekommen, durch die Betriebsleitung einen Kriterienkatalog als möglichst objektive Entscheidungshilfe bei der Vergabe des nächsten Kunstrasenplatzes erstellen zu lassen. Dieser sei Ende 2008 einstimmig beschlossen worden. „Es ist zwar Fakt, dass die Umwandlung des Tennenplatzes Vonderort im Wirtschaftsplan in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen wurde“, bestätigt Klaus Dobrindt. „Es hat aber nie einen weitergehenden, verbindliche Planungsauftrag oder Baubeschluss gegeben. Formell gesehen gab es daher nie eine Zusage für Vonderort.“ Die Befürworter Vonderorts haben sich damit zufrieden gegeben, Vonderort in der mittleren Wirtschaftsplanung zu nennen, die anderen Ausschussmitglieder haben, wie den Protokollen zu entnehmen ist, immer wieder betont, dass für sie durch die Nennung Vonderorts im Finanzplan keine Festlegung verbunden sei. „Es ist über die Jahre nicht dazu gekommen, eine abschließende Diskussion über den Standort des neuen Kunstrasenplatzes zu führen“, stellt Klaus Dobrindt fest. Letztlich sei jedoch am Ende des Jahres, wenn die endgültige Entscheidung zugunsten eines Vereins fällt der Kriterienkatalog nur eine Entscheidungshilfe und keine Handlungsanleitung für die Verantwortlichen. „Die Entscheidung ist eine politische Entscheidung. Eine begründete und von der Empfehlung des Kriterienkataloges abweichende Meinung muss man akzeptieren“, stellt Klaus Dobrindt klar. Auch wenn er seine Entscheidung vom dann aktuellen Bedarf, also nach der Bewertung des Kriterienkataloges abhängig machen werde. Zurück |


